Holzbrücke über Finowkanal zum Einsturz gebracht

Update (10.07.2021, 14:30Uhr) Wegen Gefahr in Verzug wurde am Abend des 9. Juli 2021 in Finowfurt die Holzbrücke über den Finowkanal und den Treidelweg in Höhe Brückenstraße-Schlossgutsiedlung kontrolliert zum Einsturz gebracht. Die 1992 errichtete Brücke war am Nachmittag mehrmals abgesackt, ein plötzlicher Einsturz konnte nicht mehr ausgeschlossen werden.

Sowohl der Fußgänger- und Radverkehr auf dem Treidelweg als auch der Schiffsverkehr auf dem Finowkanal sind an dieser Stelle vorerst unterbrochen.

Am Samstagvormittag (10. Juli) wurden die Brückenteile aus dem Wasser geborgen. Die Brückenteile über den Treidelweg müssen erst noch zerkleinert und dann abtransportiert werden.

Durch den Einsturz war es in Teilen Finowfurts zu Unterbrechungen bei der Strom- und Internetversorgung gekommen. Die Stromversorgung konnte durch die e.dis bereits am Freitagabend wieder hergestellt werden.  

Die Telekom war bzw. ist ebenfalls vor Ort, um die unterbrochene Internetverbindung wiederherzustellen. Es ist geplant, die Glasfaserverbindung bis zum Samstagabend (10. Juli) wiederherzustellen. Unterstützung gab es dabei vom Technischen Hilfswerk, dessen Ortsgruppe Eberswalde mit acht Mann im Einsatz war.      

Am Montag, dem 11. Juli 2021, sollen Taucher den Kanal an der Einsturzstelle nach Holzresten untersuchen. Möglicherweise kann dann noch Anfang der Woche der Schiffsverkehr auf dem Finowkanal wieder freigegeben werden.  

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