200.000 Euro Fördergeld für den SV Lichterfelde

Schwarz auf Weiß hat der SV Lichterfelde nun die Förderzusage für die Sanierung des Vereinsheimes. SV-Präsident Marcel Brendel nahm am 13. April 2018 den Förderbescheid aus den Händen von Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger entgegen.

 

 

Für den SV Lichterfelde war Freitag, der 13., in diesem Jahr ein Glücksdatum. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger übergab an diesem Tag an den Verein einen Förderbescheid über knapp 200.000 Euro zur energetischen Sanierung des Vereinsheimes. „Das ist eine wunderschöne Anlage hier und es ist gut angelegtes Geld“, stellte der Minister bei seinem Besuch in Lichterfelde fest. Das Landesgeld kommt aus dem sogenannten Leader-Programm zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes, das wiederum unter dem Dach des EU-Agrarfonds ELER steht.

SV-Präsident Marcel Brendel dankte im Namen des Vereins für das Fördergeld. „Wir haben in den letzten fünf Jahren gespart und rund 44.000 Euro für den Eigenanteil zusammenbekommen“, informierte er.  Um den insgesamt notwendigen Eigenanteil für die Förderung zusammen zu bekommen, hatte außerdem auch die Gemeinde Schorfheide dem Verein rund 31.000 Euro zur Verfügung gestellt.  

Bürgermeister Uwe Schoknecht lobte das Engagement des Vereins. „Das Lichterfelder Beispiel hat Modellcharakter. Ich finde es gut, dass die Vereine zur Beschaffung von Geldern auch selbst aktiv werden“, so der Bürgermeister. Er betonte in diesem Zusammenhang generell die wichtige Rolle der Vereine: „Sie sind der Klebstoff, der das gesellschaftliche Leben zusammenhält.“  

Ortsvorsteher Matthias Gabriel erinnerte indes an den Besuch des Ministers im Frühling vergangenen Jahres, als er Fördergeld für die Neugestaltung des Schlossparks in Lichterfelde übergeben hatte.

Für die Arbeiten hat der Sportverein insgesamt rund 280.000 Euro Kosten geplant. So ist die gesamte Dämmung des Vereinsheimes vorgesehen. Zudem wird die Elektrik modernisiert. Mit dem Umsetzen von einigen Innenwänden werden sich sowohl die Bedingungen im Billard- als auch im Gastraum verbessern, kündigte Marcel Brendel während eines Rundgangs durch das Gebäude an. Darüber hinaus steht einer Erweiterung der Brunnenanlage zur Verbesserung der Beregnung des Fußballplatzes an. Die Beleuchtung des Platzes wird auf LED umgestellt.

Insgesamt, so hofft der Vereinspräsident werden sich die Betriebskosten von zur Zeit rund 18.000 Euro pro Jahr auf rund 7.500 Euro pro Jahr senken lassen. Zurzeit befinde man sich in der Phase der öffentlichen Ausschreibung. Die Fertigstellung ist im Mai 2019 geplant.

Der Lichterfelder Sportverein hat zurzeit rund 200 Mitglieder. Sie sind in den Abteilungen Fußball, Kegeln, Billard und Gymnastik aktiv.

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