Groß Schönebeck präsentiert sich im EU-Wettbewerb

Im Rahmen des Wettbewerbs zum Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 war am 7. Juni 2018 eine internationale Jury in Groß Schönebeck zu Gast und hat sich während ihres vierstündigen Aufenthaltes einen Bild vor Ort über den Schorfheider Ortsteil gemacht.

Groß Schönebeck ist als einziges Dorf im Land  Brandenburg in dem Wettbewerb vertreten und hatte bereits zum Jahresbeginn eine ausführliche Bewerbung an die in Österreich ansässige Europäische ARGE Landentwicklung & Dorferneuerung geschickt.  Nun waren vier Jurymitglieder aus der Slowakei, Österreich und Ungarn vor Ort, um sich mit eigenen Augen ein Bild über die Dorfentwicklung  in Groß Schönebeck zu machen. Wie schon bei der Erarbeitung der schriftlichen Bewerbung  hatte sich auch bei der Organisation des Jurybesuches ein Team unter Leitung von Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs, Tobias Biermann, Lisa Westermann und Ilona Schönfeldt darum gekümmert, die vielen existierenden Ideen und Projekte für bürgerschaftliches Engagement auf dem Lande zu präsentieren und damit  dem diesjährigen Wettbewerbsmotto „Weiter denken“ entsprechen. So wie bereits beim Erstellen der schriftlichen Bewerbung waren auch während des  Jurybesuches zahlreiche Akteure aktiv mit einbezogen.

Startpunkt der Begehung war das Jagdschloss Schorfheide, wo die Jury von den Groß Schöenbecker Jagdhornbläsern begrüßt wurde und Bürgermeister Uwe Schoknecht in einer Einführungspräsentation das Dorf vorstellte. Mit dabei auch Barnims Landrat Bodo Ihrke, der dem Groß Schönebeckern viel Erfolg bei dem Wettbewerb wünschte.  Nach einem kurzem Besuch der Ausstellung „Jagd und Macht“ und der Waldschule auf dem Schlossgelände ging es per Kremser zur Schule und Kita. Hier konnte die Jury erfahren, wie wichtig der Erhalt des Bildungsstandortes in Groß Schönebeck war und ist. Beleg für die Zukunft ist unter anderem die Tatsache, dass hier demnächst für zwei Millionen Euro ein neuer Sportkomplex mit Turnhalle entstehen wird.  Vorbei am Bürgerhaus, wo Bürgervereinschef Jörg Mitzlaff die Aktivitäten des Groß Schönebecker Bürgervereins darstellte, ging es zum Garten der Nationen und danach über den Traditionsbauernhof Bohm,  die Freiwillige Feuerwehr und den Lindenplatz zur Immanuelkirche. 

Gern hätten die Groß Schönebecker noch mehr Zeit gehabt, ihre vielen, vor allem ehrenamtlichen Projekte, vorzustellen, doch das Prozedere sah einen genau einzuhaltenden Zeitplan von vier Stunden vor.  In einer abschließenden Auswertungsrunde auf Gut Sarnow wurden noch Fragen der Jury beantwortet, die ihrerseits auch ein kurzes Feedback gab. Dabei bekannte Jurymitglied Dr. Gábor Ónodi  aus Ungarn, dass er sich auf der bisherigen Rundreise in Groß Schönebeck am wohlsten gefühlt habe.

Wie die Groß Schönebecker in dem Wettbewerb der insgesamt 23 teilnehmenden Orte aus ganz Europa abschneiden werden, wird sich Ende Juni zeigen, wenn die Mitglieder der internationalen Jury ihre Entscheidung in Sankt Pölten treffen.  Die Preisverleihung findet dann im September in Fließ (Österreich), der Siegergemeinde des Wettbewerbs 2016, statt.

 

 

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