Wisentdenkmal

Anschrift:

OT Eichhorst
16244 Schorfheide

Anreise:

über BAB 11 Abfahrt Finowfurt; weiter auf der B 167 Richtung in Liebenwalde; nach der Oder-Havel-Kanal Brücke auf die
B 198 in Richtung Joachimsthal

Wisentdenkmal

Beschreibung:

Das Wisentdenkmal wurde von dem Bildhauer Professor Max Esser meisterhaft geformt. Die auf der Rückseite befindliche Inschrift besagt:
"Einst zog uriges Großwild durch Deutschlands Wälder seine Fährte. Jagd war Mutprobe unserer germanischen Vorfahren. Im Jahre 1934, unter Reichsjägermeister Hermann Göring, entstand an dieser Stelle ein Urwildgehege. Wisent, Auer, Elche, Wildpferde, Biber und anderes Getier fanden darin eine Freistätte und sollten Zeugnis geben von dem Tierreichtum des einst von Menschen noch nicht beherrschten Deutschland!"
Das Denkmal wurde von Göring Oktober 1934 eingeweiht, als Anerkennung der Zuchterfolge der Tiere, die im Wildgehege von Göring lebten.
Doch 1958 wurde das Denkmal nach einer einseitigen ideologischen Kampagne von seinem Standort entfernt. Im April 1990 wurde das Denkmal von dem Eichhorster Forstbetrieb wieder ausgegraben.
Am 29 Mai 1995 wurde es schließlich in das offizielle Denkmalverzeichnis des Landkreises Barnim aufgenommen. Denn gemäß § 2 Abs. 1 des Denkmalschutzgesetzes ist das sogenannte Wisentdenkmal bei Eichhorst aufgrund seiner geschichtlichen und künstlerischen Bedeutung schützenswert!

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