15000 Vertriebene fanden in der Mark Brandenburg eine neue Heimat. Dies geschah aus dem Grunde, weil in Deutschland nach dem 30-jährigen Krieg die Hälfte der Einwohner hinweg gerafft, unermeßliche Kunstschätze zerstört und der Reichtum der Städte ausgelöscht war. 1740 bestieg Friedrich II, der Sohn Friedrich Wilhelm I, den Thron als Preußenkönig. Als intelligenter Herrscher führte er die Besiedlung Deutschlands weiter, um es wirtschaftlich und politisch zu stärken.
Er holte Holländer und Hugenotten nach Preußen und gründete mit ihnen viele heutige Ortschaften.

Dazu gehört auch Werbellin.
Am 24. Juli 1748 unterschrieb Friedrich der Große, zu Berlin, höchstpersönlich die Gründungsurkunde von Werbellin. Er rief 18 Familien aus der Pfalz-Zweibrücken heran und siedelte sie in Werbellin an. Es war die erste Ansiedlung in unmittelbarer Nähe des Werbellinsees. So wurde der See Namensgeber des Dorfes.
Der Ortsteil Werbellin liegt unmittelbar an der Autobahn A11. Eine kleine Autobahnkirche lädt zum Verweilen ein.
Der Ort bietet neben Waldreichtum auch weite Felder und Wiesen, eine typische Endmoränenlandschaft. Buckow- und Üdersee laden zum Baden ein.