Glückwünsche und Dank zum Feuerwehr-Jubiläum

Ihr 115-jähriges Bestehen hat die Freiwillige Feuerwehr Groß Schönebeck mit einer Festsitzung am 17. März 2018 gefeiert. In der zum Feiersaal umfunktionierten Fahrzeughalle der Feuerwache konnten die Kameradinnen und Kameraden um Ortswehrführer Kay Bartl zahlreiche Gäste und Gratulanten begrüßen. Von den benachbarten Ortswehren waren Abordnungen aus Klandorf, Eichhorst, Altenhof, Werbellin, Lichterfelde, Finowfurt, Zerpenschleuse und Liebenthal gekommen. Aber auch Vertreter von örtlichen Betrieben, Einrichtungen und Vereinen waren der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt.

Zu Beginn nahm Kay Bartl die Anwesenden mit auf eine Reise durch die langjährige Geschichte der Groß Schönebecker Feuerwehr – angefangen von der ersten Anordnung von König Friedrich I zur Verhütung von Bränden aus dem Jahr 1708 über das eigentliche Gründungsdatum der Wehr am 10.10. 1903 bis hin zur aktuellen Situation. Deutlich wurde dabei: Die Groß Schönebecker Feuerwehr hat viele Höhen und Tiefen erlebt. Am Ende haben sich aber immer wieder Menschen aus dem Ort gefunden, um freiwillig Hilfe zu leisten, sei es bei der Bekämpfung von Bränden, bei Verkehrsunfällen oder anderen Rettungsaktionen. „Für uns gilt der Anspruch auf uneingeschränkte Einsatzbereitschaft“, erklärte der Ortswehrführer in seiner Rede und verwies auf aktuell stabile Mitgliederzahlen. So gibt es derzeit 55 Mitglieder, davon 35 im aktiven Dienst, zehn in der Jugendfeuerwehr und zehn in der Alters- und Ehrenabteilung.

Um den Aufwand und die Einsatzbereitschaft der Kameradinnen und Kameraden zu veranschaulichen, listete Kay Bartl einige Zahlen der letzten fünf Jahre auf. So habe es in dieser Zeit insgesamt 180 Einsätze gegeben, die reine Einsatzzeit lag bei rund 14 Tagen. Dazu kämen noch tausende Stunden für die Vor- und Nachbereitung. Insgesamt habe man in den letzten fünf Jahren 46 Menschen, darunter auch mehrere Kinder retten können. Er verwies aber auch darauf, dass die Einsatzbedingungen immer schwieriger und die Anforderungen an die Feuerwehrleute immer höher werden. Gerade deshalb gab es auch einen besonderen Dank sowohl an die Familien der Kameraden für das Verständnis, aber auch an die Arbeitgeber, die die Feuerwehrleute für ihre Einsätze freistellen.

Glückwünsche zum Jubiläum seitens der Gemeinde Schorfheide als Trägers der Brandschutzes überbrachte die Leiterin des Ordnungs-, Schul- und Sozialamtes, Peggy Sydow, aus. In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters Uwe Schoknecht sprach sie den Groß Schönebecker Kameradinnen und Kameraden Dank und Anerkennung für ihren Einsatz aus. „Sie können stolz auf sich und ihre Vorgänger sein“, sagte sie und fügte hinzu: „Ihre Bereitschaft ihren Schlaf zu opfern, lässt uns ruhiger schlafen.“ Die Groß Schönebecker Feuerwehr sei ein Beispiel dafür, dass es in Zeiten des voranschreitenden Verlustes von Gemeinsamkeit doch noch einen Gemeinschaftssinn gebe.

Lob gab es auch vom Barnimer Kreisbrandmeister Silvio Salvat-Berg, der die Grüße des Landrates überbrachte und die Groß Schönebecker Feuerwehr als eine über die Gemeindegrenzen hinaus ankerkannte und eine der am besten qualifiziertesten Wehren bezeichnete.

Wie bei solchen Anlässen üblich wurde das Jubiläum zum Anlass genommen, um Beförderungen auszusprechen und langjährige Mitglieder der Feuerwehr mit Treuemedaillen auszuzeichnen. Nach dem offiziellen Teil gab es dann ein festliches Buffet und Musik in der Festhalle.

Ortswehrführer Kay Bartl kündigte indes an, dass es zum 120-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Groß Schönebeck wieder einen Festumzug durch den Ort geben werde.

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