Scherenschnitt und Fest für neue Walzwerkstraße

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Mit gleich zwei Banddurchschnitten wurde am 14. Juli 2017 der zweite Bauabschnitt der neu ausgebauten Walzwerkstraße im Schorfheider Ortsteil Finowfurt eingeweiht. Bürgermeister Uwe Schoknecht konnte bei der offiziellen Zeremonie zahlreiche Anwohner begrüßen, die das Geschehen nicht nur verfolgten, sondern auch gemeinsam mit ihm und Ortsvorsteher Wilhelm Westerkamp den feierlichen Scherenschnitt von der Einmündung Brückenstraße in beide Richtungen vollzogen. Anschließend stieg ein von den Anliegern organisiertes Fest, bei dem sich die Gemeinde Schorfheide und der Baubetrieb RASK Brandenburg an der Getränke- und Essenversorgung beteiligten.  

„Das Beispiel Walzwerkstraße beweist, dass am Ende etwas Gutes herauskommt, wenn alle Beteiligten einen kühlen Kopf bewahren und sich an einen Tisch setzen“, betonte der Bürgermeister mit Blick auf die anfänglichen Bedenken gegen eine Straßensanierung. Zugleich dankte er den Anliegern dafür, dass sie die um mehrere Monate verlängerte Bauzeit mit der Unterbrechung im Winter durchgestanden und an der Lösung von Problemen mitgearbeitet haben. Zahlreiche Anlieger brachten ihrerseits ihre Zufriedenheit über die nunmehr sanierte Straße zum Ausdruck.  

Der 1. Bauabschnitt von rund 700 Meter Länge war bereits im Januar 2016 übergeben worden. Die Bauarbeiten für den zweiten, 1,2 Kilometer langen Abschnitt hatten am 2. Mai 2016 begonnen. Die neue geräuscharme Asphaltfahrbahn hat eine Breite von 5,50 Meter und ersetzt das alte Pflaster. Auf beiden Seiten der Straße gibt es nun auch mit Rechteckpflaster gestaltete Gehwege. Zudem wurde eine Regenwasserleitung eingebaut. Darüber hinaus haben die Anlieger der Walzwerkstraße im Zuge der Straßensanierung einen Anschluss an das Schmutzwassernetz des ZWA Eberswalde erhalten. Nach Angaben des ZWA wurden insgesamt 1.250 Meter Kanalleitungen und rund 450 Meter Trinkwasserleitungen verlegt bzw. erneuert.

Die Gesamtkosten für den zweiten Bauabschnitt liegen bei rund 1,12 Millionen Euro. Die Walzwerkstraße ist eine Haupterschließungsstraße. Das bedeutet: Die Gemeinde trägt 65 Prozent der Kosten und die Anlieger bezahlen einen Ausbaubeitrag von 35 Prozent der Kosten. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt somit rund 730.000 Euro. Davon sind rund 278.000 Euro Fördermittel des Landesbetriebes Straßenwesen. Auf die Anlieger entfallen 390.000 Euro. Bauamtsleiterin Manuela Brandt erklärt dazu, dass die Baukosten trotz der Verzögerungen eingehalten und sich damit auch die angekündigten Anliegerbeiträge nicht erhöhen werden.

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