Neue Regenwasserleitung für Finowfurt übergeben

Feierlicher Scherenschnitt für die neue Regenwasserleitung (v.r.): Erik Westphal von der Firma Eurovia, Ortsvorsteher Wilhelm Westerkamp, Bürgermeister Uwe Schoknecht, Planer Hans-Ulrich Schulz und Peer Vigal von der Firma Witte Spezialtiefbau.

Der Neubau einer rund 850 Meter langen Regenwasserleitung vom Sportplatz bis zum Menningfließ im Schorfheider Ortsteil Finowfurt ist abgeschlossen. Damit ist eines der wichtigsten Bauvorhaben der Jahre 2016/2017 in der Gemeinde Schorfheide beendet. Zum Abschluss des rund zwei Millionen Euro teuren Projektes fand am 10. Juli 2017 die feierliche Übergabe statt.

Durch die neuen Rohre, die einen Durchmesser von 80 Zentimetern haben und dreieinhalb bis fünf Meter tief unter der Erde liegen, soll künftig das Regenwasser aus dem Finowfurter Teil Schöpfurt abfließen. Dazu gehören die Siedlung Schöpfurter Ring, die Waldstraße, die Ahornstraße, die Spechthausener Straße, die Straße „Zum Jugendheim“ und die Straße „Am Sportplatz“. Nicht zuletzt erhält auch das Finowfurter Fachmarktzentrum eine Anbindung an die neue Leitung.

Mit dem Bau der Regenentwässerung kann nun auch einer möglichen Überflutung von Straßen bei unwetterartigen Regenfällen vorgebeugt werden. „Der Starkregen vor einigen Tagen hat uns gezeigt, dass die Wetterlagen immer extremer werden. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass die Bewohner der betroffenen Bereiche und hier besonders im Schöpfurter Ring bei dunklen Regenwolken nun doch etwas entspannter in den Himmel blicken können“, betonte Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht. Er wies allerdings auch daraufhin, dass die Gemeinde diese Projekt nur aufgrund einer relativ guten Haushaltslage stemmen konnte und appellierte an das Land Brandenburg, sich bei Projekten zur Daseinsvorsorge stärker finanziell zu engagieren.   

Finowfurts Ortsvorsteher Wilhelm Westerkamp erinnerte ebenso wie der Bürgermeister noch einmal an die Überschwemmungem im Schöpfurter Ring im Jahr 2009 und bezeichnete die neue Regenentwässerung als eine gute Investition.

Seit Juni vergangenen Jahres hat die ausführende Baufirma Eurovia auf einer Länge von rund 850 Metern über eigens eingerichtete Schächte die Entwässerungsrohre durch das Erdreich gepresst. 690 Meter führten in einem ersten Bauabschnitt durch unbebautes Gelände hinter dem Fachmarktzentrum bis zum Menningfließ. Weitere 160 Meter Rohre wurden im Bereich der Straße „Am Sportplatz“ in die Erde gebracht.

Während der erste Bauabschnitt relativ unproblematisch verlief, hatte es der zweite Bauabschnitt in sich. Insgesamt neun Hindernisse in Form von riesigen Findlingen entlang der Straße „Am Sportplatz“ behinderten den Vorstoß der Bohrer, so dass jeweils Extra-Schachtungen direkt am Fundort vorgenommen werden mussten, um die Steine aus dem Erdreich zu holen.

Die Kosten stiegen aus diesem Grund von bisher im Gemeindehaushalt eingestellten 1,87 Millionen Euro auf rund zwei Millionen Euro. Rund 400.000 Euro davon werden von der METRO-Gruppe übernommen.

Um die Straße „Am Sportplatz“ wieder herzurichten, soll im September eine neue Fahrbahndecke aufgezogen werden. Anliegerbeiträge entstehen nicht, da es sich um eine Instandsetzung der Straße handelt.

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