Groß Schönebeck – Das Tor zur Schorfheide

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Groß Schönebeck stammt aus dem Jahr 1313. In dieser Zeit bauten die Askanier dort eine Burg, die den Übergang zur Uckermark sicherte. Handwerker und Baueren ließen sich in der Nähe der Burg nieder, um deren wirtschaftliche Versorgung zu sichern.

Wo einst die Burg der Askanier stand, befindet sich heute das Jagdschloss Groß Schönebeck.

Im 30-jährigen Krieg wurden das Dorf und die Burg durch dänische Truppen zerstört. Einzig der Feldsteinturm der Kirche blieb erhalten. Er ist somit das älteste Bauwerk im Ort. Anstelle der zerstörten Burg ließ Preußens Kurfürst Friedrich Wilhelm ein Jagdhaus errichten. Das heutige Schloss wurde von Peußenkönig Friedrich Wilhelm I. erbaut. Heute beherbergt es einen Teil der jagdhistorisch und politisch bedeutenden Austellung "Jagd und Macht".

Der Feldsteinturm der Groß Schönebecker Kirche ist das älteste bauliche Zeugnis im Ort.

Ein weiterer Besuchermagnet im Ort ist der Wildpark Schorheide mit seinem Wolf-Zentrum und den weiträumigen Gehegen mit ursprünglichen Wild- und Haustierrassen. Im Bahnhof Groß Schönebeck befindet sich eine hübsche Ausstellung zu den Naturräumen der Schorfheide und der polnischen Partnerregion Drawsko. In der evangelischen Kirche Groß Schönebeck finden regelmäßig Konzerte statt.

Leben im Ort

In Groß Schönebeck befinden sich eine Grundschule, ein Hort, eine Kita und ein Jugendzentrum. Die medizinische Grundversorgung wird von zwei Allgemeinärzten in jeweils eigener Praxis abgesichert. Auch ein Apotheke ist im Ort vorhanden. Neben der Freiwilligen Feuerwehr zeugen zahlreiche Vereine von einer lebendigen Dorflandschaft. Auf der Homepage des Bürgervereins sind News und Veranstaltungstipps veröffentlicht.

Veranstaltungen

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Donnerstag, 25. Mai 2017
Schauflößen am Flößerplatz in Finowfurt
Am 25. Mai 2016 laden die Finowfurter Flößer von 10:00 bis 16:00 Uhr zum traditionelle Schauflößen ein.
Samstag, 27. Mai 2017
Verlagsvorstellung: Corvinus Presse
Ab 19 Uhr lesen im Lyrikhaus Joachimsthal Gerd Adloff und Petrus Akkordeon. Gisbert Amm spricht mit Verlagsgründer und -betreiber Hendrik Liersch.

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